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Lechheide am Wissenschaftszentrum Umwelt


descDie Außenanlage des Wissenschaftszentrums Umwelt (WZU) an der Universität Augsburg wurde bereits 2013 umgestaltet.

 

„Die Universität Augsburg hat die Bedeutung des Themas schon vor Jahren erkannt und frühzeitig gehandelt. Mit dem vom WZU initiierten Pilotprojekt der Lechheide an der Universität wollten wir neue, innovative Wege für mehr Biodiversität auf unseren Freiflächen beschreiten. Die Anlage dieser artenreichen Wiese am WZU-Gebäude in Kooperation mit  dem Landschaftspflegeverband hat nicht nur den Zweck, Artenvielfalt zu fördern, sondern bringt auch frische Ideen in Forschung und Lehre. Im Rahmen von Exkursionen, die seither in jedem Sommersemester stattfinden, werden die Studierenden mit Flora und Fauna unserer Lechheiden vertraut gemacht, auf denen selten gewordene, z.T. vom Aussterben bedrohte Pflanzen wachsen“, erläutert der Leiter des WZU, Dr. Jens Soentgen, die Beweggründe.

 

 

Umgesetzte Maßnahmen für mehr Insektenvielfalt:

  • Schaffung von natürlichen Kiesstandorten durch Abziehen des Oberbodens. Auf diese Weise entstanden optimale Standorte für artenreiche Pflanzengesellschaften.
  • Ausbringung von heimischer Pflanzensamen der Lechheiden.
  • Veränderung des Mahdregimes von mehrfacher Mahd hin zu maximal einmaliger Mahd pro Jahr.
  • Um den Bewuchs kurz zu halten, weiden seit 2017 auf der Fläche für einige Tage im Jahr Skudden – eine seltene Schafrasse – der City Farm.

Das Projekt ist Teil der Initiative „Natürlich Bayern“ des Deutschen Verbandes für Landschaftspflege (DVL) und wird vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz gefördert.

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