bgwsm bgwsmartphone bgwsmartphone

Insekten.Vielfalt.Augsburg


descAlarmierende Untersuchungsergebnisse und Beobachtungen zum Verlust der Artenvielfalt existieren seit Jahrzehnten. Doch erst seit 2017 steht das Thema in einer im Naturschutz bisher kaum bekannten Vehemenz im Fokus der Öffentlichkeit.

 

Das erfolgreiche Volksbegehren „Rettet die Bienen!“ hat gezeigt, dass der Bevölkerung in Bayern das Thema Artenschutz ein wichtiges Anliegen ist. Die Politik versucht derzeit auf verschiedene Weise Initiative zu ergreifen, um dem Insektensterben entgegenzutreten.

 

So hat beispielsweise die Bundesregierung beschlossen, ein „Aktionsprogramm Insektenschutz“ aufzulegen. Die bayerische Staatsregierung hat außerdem beschlossen, dem  Insektensterben „mit  einem  ressortübergreifenden  Aktionsprogramm  für  die  Insektenvielfalt  und  mit  weiteren  Maßnahmen  kraftvoll  entgegenzuwirken“.

 

descTeil des bayerischen Aktionsprogramms ist der sogenannte „Blühpakt Bayern“ des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz, mit dem auch die Initiative „Natürlich Bayern“ des Deutschen Verbandes für Landschaftspflege (DVL) unterstützt wird.

 

Das auf zwei Jahre angelegte Projekt des Landschaftspflegeverbands Stadt mit dem Titel „Insekten.Vielfalt.Augsburg“ ist eine der geförderten Initiativen.


 

Ziele von „Insekten.Vielfalt.Augsburg“:

  • Umsetzung konkreter Maßnahmen, die die Insektenvielfalt im innerstädtischen Bereich fördern.
  • Finden neuer Verbündeter, die diese Zielsetzung unterstützen und auf ihren Flächen selbst Maßnahmen durchführen wollen.
  • Angebot von Umweltbildungsveranstaltungen, die zur Sensibilisierung beitragen und konkrete Handlungsmöglichkeiten für jede/n Einzelne/n aufzeigen.
  • Angebote für Schulungen und Beratungen für alle, die für Grünflächenpflege verantwortlich sind.

 

Maßnahmen von „Insekten.Vielfalt.Augsburg“:

  • Anreicherung von Wildblumen auf öffentlichen Grünflächen durch Übertragung von Wildblumensamen, die auf Augsburger Naturschutzfläche gewonnen werden.
  • Verringerung und Veränderung der Schnittzeitpunkte bei der Grünflächenpflege sowie Verwendung insektenfreundlicher Mähgeräte.
  • Erhöhung der Strukturvielfalt auf den Flächen durch Totholz, Stein- und Lehmwände oder Anlage von Sand-, Kies- oder Schotterböden.
  • Verzicht auf Pestizide.

 

 

Das Projekt ist Teil der Initiative „Natürlich Bayern“ des Deutschen Verbandes für Landschaftspflege (DVL) und wird vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz gefördert.

desc desc