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DEKA Messebau


Als Partner der Allianz Insekten.Vielfalt.Augsburg beteiligt sich auch das Evangelisch-Lutherische Dekanat Augsburg über seine lokalen Kirchengemeinden tatkräftig am Projekt.

Die Evang.-Luth.-St.-Thomas-Gemeinde in Augsburg Kriegshaber gestaltet auf ihrem Campus bereits seit vielen Jahren Artenvielfalt und versucht mit Öffentlichkeitsarbeit für das Thema zu begeistern. Sie ist für ihr Umweltmanagementsystem mit dem Grünen Gockel zertifiziert.

Umgesetzte Maßnahmen für mehr Insektenvielfalt:

  • Zur Erhöhung der Artenvielfalt wurde ein Teil der Rasenflächen durch Umbruch, Ansaat und Änderung der Mähgewohnheiten in eine artenreiche Blumenwiese umgewandelt, die mit Obstbäumen ergänzt wurde.
  • In Kooperation mit der Umweltstation Augsburg errichtete die Kindergruppe der Kirchengemeinde ein Insektenhotel.
  • Vor einigen Jahren fanden sich in der Gemeinde einige Hobbyimker zusammen, seitdem bewohnen zwei Bienenvölker das Gelände.
Darüber hinaus wurden in den Bäumen und an den Fassaden Nistkästen für Spatzen, Schwalben, Dohlen, Meisen, Rotschwänze und andere höhlenbrütende Singvögel aber auch für Fledermäuse gebaut und aufgehängt. Der Buntspecht bevorzugt jedoch – allen Bastelkünsten zum Trotz - die natürliche Baumhöhle in einer alten Birke.

Geplante Maßnahmen für mehr Insektenvielfalt:

Um im Rahmen des Projektes Insekten.Vielfalt.Augsburg noch „besser“ zu werden, werden für das laufende Jahr noch folgende Maßnahmen ins Auge gefasst:

  • weitere Blühflächen anzulegen,
  • sandig-kiesige offene Bereiche zu schaffen,
  • eine Totholzecke einzurichten
  • und die Artenvielfalt der heimischen Blühsträucher so zu erhöhen, dass die gesamte Vegetationsperiode hindurch insektenfreundliche Angebote bereit stehen.

Wer sich gerne näher über die Umweltarbeit in der St. Thomas-Gemeinde informieren möchte, ist herzlich eingeladen, sich auf der Homepage umzuschauen.

 

 

 


Das Projekt ist Teil der Initiative „Natürlich Bayern“ des Deutschen Verbandes für Landschaftspflege (DVL) und wird vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz gefördert.

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